Der Tag begann mit einer Busfahrt zum Kiyomizodera Tempel, der auf Stelzen steht. Zwar hatten wir schon gehoert, dass man im Bus vorne beim Aussteigen bezahlt, aber nicht, dass man passende Muenzen dabeihaben muss. Per Zufall passte es so grade. Beim Tempel war Einiges los, aber die Rushhour begann erst als wir wieder gingen. Auch hier wurden wir von Schulkindern in Englisch interviewt und zu einer Fotosession gebeten, was sehr lustig war.
Unser Weg fuehrte uns dann durch den angrenzenden historischen Stadtteil, der so schoen ist, als waere es eine Filmkulisse. Manchmal erwartet man ein Schild wie "Vielen Dank, dass sie Disneyland besuchen". Durch einen Toreingang sahen wir einen schoenen Garten mit angrenzenden Cafe. Wir entschlossen uns bei einem Tee den Blick auf den Garten zu geniessen. Das Cafe stellte sich als Restaurant heraus, und beim Blick auf die Speisekarte aenderten wir unseren Plan und goennten uns ein dreiteiliges Menue mit Nudeln, Tempura und Sushi - es war sagenhaft. Die Bedienung trug Kimono und wir wurden am Ende nicht nur zur Tuer geleitet, nicht nur zum Eingang gebracht sondern es gab noch ein froehliches Gewinke bis wir an der naechsten Ecke verschwunden waren. Haetten wir es nicht selbst erlebt, wir wuerden es nicht glauben.
Ein Abstecher im Bambuswald und der Besuch eines Marktes rundeten den Tag ab.
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